Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Kinderarmut
DIE LINKE Stuttgart begrüßt, dass die anderen Fraktionen im Gemeinderat die Brisanz des Themas Kinderarmut erkannt und Maßnahmen dagegen beschlossen haben.
DIE LINKE Stuttgart und ihre Stadträtin Ulrike Küstler fordern schon seit Jahren Maßnahmen um die Zunahme von Armut und Kinderarmut zu bekämpfen.
Ein Fünftel aller Stuttgarter Erstklässler erhalten nun ein Schulstarterset in Höhe von 100 Euro. Das heißt aber auch, dass jedes 5. Kind, das in Stuttgart in die Schule kommt, in Armut aufwächst. Wer selber Kinder zu versorgen hat weiß, wie viel Geld Eltern für Hefte, Taschenrechner, neue Turnschuhe etc. ausgeben müssen.
Deshalb fordert DIE LINKE 140 Euro als Starterset und 100 Euro pro Kind und Schuljahr.
DIE LINKE Stuttgart ist nicht dagegen, dass Lehrer nun einen Fond haben um Eintrittsgelder und Lernmittel für bedürftige Kinder zu bezahlen.
Aber dies ersetzt nicht den Kauf der für die Schule notwendigen Dinge.
DIE LINKE Stuttgart fordert die Stadt deshalb auf, die erforderlichen Gelder für alle bedürftigen Kinder zur Verfügung zu stellen und sicherzustellen, dass Familien und Alleinerziehende diesen Betrag nicht wieder von ihrem Arbeitslosengeld 2 abgezogen bekommen.
Außerdem fordert DIE LINKE die Stadt auf, die Eltern über ihre Ansprüche zu informieren und auch darüber, dass sie das Schulstarterset in Höhe von 100 Euro rückwirkend für das Schuljahr 2008/2009, erhalten können.
Barbara Rochlitzer, Kreisvorstandssprecherin Partei DIE LINKE.