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kreisverband stuttgart DIE LINKE.

Pressemitteilung

 

LINKE im Stadtrat lehnt Preiserhöhung des VVS ab –

Nahverkehr wird vor allem für Arme unerschwinglich gemacht!

Die LINKE im Stadtrat lehnt die Preiserhöhung des VVS um 2,4 Prozent ab. Die Einkommen von „Normalverdienern“ sinken gegenwärtig massenhaft und in hohem Umfang ab. Betriebsräte berichten, dass allein aufgrund der Kurzarbeit Tausende von Beschäftigten der Stuttgarter Industrie monatliche Einbußen von mehreren hundert Euro haben. Hartz-IV-BezieherInnen können sich selbst die subventionierte Monatskarte des VVS nicht leisten. Nicht umsonst steigt die Zahl der Leute, die die Strafe wegen Schwarzfahren nicht bezahlen können und ins Gefängnis müssen.

Die Stuttgarter Verkehrsbetriebe bringen eine hohe Leistung. Sie sind schnell, zuverlässig, komfortabel – aber jetzt schon viel zu teuer!

Das Bestreben der Stadt, zwar immer mehr von der SSB zu verlangen (auch im Rahmen von S21, die Modernisierung und den Ausbau des Angebots), aber möglichst den Defizitausgleich runter zu drücken, muss ein Ende haben. Wir lehnen es auch ab, dass die SSB-Belegschaft diese Bürden tragen soll.

Guter Nahverkehr muss bezahlbar bleiben! Durch eine ausreichende Unterstützung der Stadt müssen alle Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit bekommen, in der Stadt mobil zu sein (Anhebung des VVS-Zuschusses für BonusCard-Berechtigte und School-Abo sowie kostenlose Fahrt für Schülergruppen).

 

Ulrike Küstler

Stadträtin DIE LINKE.

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