LINKE wirft Daimler-Vorstand unsoziales Verhalten
gegenüber den Beschäftigten und Verantwortungslosigkeit gegenüber
der Region vor.
Landesregierung ist untätig und hat versagt.
Die Partei DIE LINKE kritisiert den Daimler-Vorstand heftig für seine
Entscheidung, die Produktion der C-Klasse in die USA zu verlagern. Bernd Riexinger,
Landessprecher: „Die Entscheidung ist gegenüber den Beschäftigten
völlig unsozial und gegenüber der Region verantwortungslos. Wir können
die Beschäftigten nur ermutigen für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen
und die Entscheidung nicht einfach hinzunehmen. DIE LINKE. Baden-Württemberg
wird sie dabei unterstützen.“
Gleichzeitig kritisiert DIE LINKE die schwarz/gelbe Landesregierung und wirft
ihr Untätigkeit vor. Riexinger: „Die Landesregierung hat wieder
einmal versagt. Sie ist nicht in der Lage ihren Einfluss geltend zu machen,
damit die Arbeitsplätze im Land bleiben. Wirtschafts- und Industriepolitik
ist eben mehr, als den Managern nach dem Mund zu reden und beständig die
Stärke des Industriestandortes Baden-Württemberg zu beschwören.“
DIE LINKE fordert den Daimler-Vorstand auf die Entscheidung zurückzunehmen.
Auch die Landesregierung müsse jetzt das Management unter Druck setzen.
Schließlich profitiere Daimler seit Jahrzehnten von der Infrastruktur
im Land und der Region, die mit öffentlichen Mitteln aufgebaut wurde.
Teilweise habe Daimler nicht einmal Gewerbesteuer bezahlt. Die Politik müsse
Daimler an seine gesellschaftliche Verantwortung nachdrücklich erinnern
und offensiv die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften im Kampf um ihre
Arbeitsplätze und zukünftige Existenz unterstützen.
DIE LINKE. Baden-Württemberg