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kreisverband stuttgart DIE LINKE.


„Bewohnerparken“

„Die Stadt Stuttgart kann es sich nicht mehr leisten, Parkraum an die Bewohner zu verschenken“, so unser Bürgermeister Dr. Schairer.

Zum Beginn des kommenden Jahres soll zunächst der Stuttgater Westen in etwa 1 mal 1 km große Parkzonen eingeteilt werden. Die Bewohner können dann in ihrer Zone gegen eine Jahresgebühr von zunächst 30 € parken, sofern ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. In einigen Zonen gibt es schon jetzt weniger Parkraum als Anwohnerfahrzeuge. Nutzt man einen Parkplatz außerhalb seiner eigenen Zone, fallen zusätzliche Parkgebühren an. Zudem darf der Parkraum durch Auswärtige gegen Parkgebühren genutzt werden. Parkgebühren und Einnahmen durch Falschparken, für die Überwachung werden alleine für den Westen etwa 14 zusätzliche Kräfte eingestellt, sollen für die Schaffung neuer Parkmöglichkeiten eingesetzt werden. Wo neuer Parkraum entstehen kann, weiß heute niemand.

Die Stadt gibt keine Garantie, dass dem Anwohner ein Parkplatz zur Verfügung steht, auch nicht dafür, dass die Einnahmen für Parkraumschaffung eingesetzt werden und schon gar nicht dafür, dass sich die Parksituation überhaupt verbessert. Teuer wird es, das ist sicher.

Wird das „Konzept West“ auf die gesamte Stadt ausgeweitet, so lässt sich schon jetzt rechnen, wie sich die Einnahmesituation verbessern wird. Was sich die Stadt dann leisten kann – Sie ahnen es.

Redaktion

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