Atomkraft
hat keine Zukunft!
Seit den kriminellen Vorfällen in Asse II, und den Veröffentlichungen
der Süddeutschen Zeitung zu Manipulationen der Regierung Kohl (CDU) bei
einer entscheidenden Studie zur Endlagerung von Atommüll in Gorleben,
ist das Thema Atomkraft vor den Bundestagswahlen ins Blickfeld der Öffentlichkeit
gerückt. DIE LINKE ist der Meinung: Atomkraft hat keine Zukunft!
Als Partei sind wir aktive Teilnehmerin an den Protesten von Verbänden und Initiativen, um der Atomkraft und ihren Lobbyisten die Rote Karte aufzuzeigen. Nur DIE LINKE fordert den kurzfristigen Ausstieg aus der Atomkraft, und die Verlagerung der Kosten für Rückbau, Endlagersuche, und Sanierung von Asse II auf die Atomindustrie. Atomkraft ist keine "billige" Energie, sondern eine Gelddruckmaschine für Energiekonzerne. Die nicht eingepreisten Kosten werden dem Steuerzahlen, und die Risiken den zukünftigen Generationen aufgeladen.
Christoph Ozasek
Am 15. September 2009 finden auch in Stuttgart Proteste statt, an denen wir uns aktiv beteiligen wollen. Treffpunkt: 14.00 Uhr in der Lautenschlagerstraße.
Es rollt dann eine "Castor-Attrappe" samt 40-Tonner-Lastwagen durch
Stuttgart. Zwischen
Hauptbahnhof (Lautenschlagerstraße) und Schlossplatz gehen viele Menschen
in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern auf die Suche nach
einem sicheren Aufbewahrungsort für die "strahlende Fracht".
Unsere Endlagersuche gipfelt in einer Probebohrung auf dem Schlossplatz. Findet
sich kein geeignetes Endlager, bleibt nur eins: Atomkraft abschalten!
Endlagersuche:
14:30 Uhr, Lautenschlagerstraße (beim Hauptbahnhof)
Probebohrung und Kundgebung: 16.30 Uhr, Schlossplatz
Diskussionsrunde: 18.00 Uhr, Schlossplatz, unsere Gäste: Karin Maag (CDU),
Alexander Schopf (FDP), Ulrich Maurer (Die Linke), Ute Vogt
(SPD) und Andrea
Lindlohr (Bündnis 90/ Die Grünen)