Region Stuttgart
Unsere RegionalrÄte

 

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Was ist die Region?

Die Aufgabe des 1994 per Landesgesetz geschaffenen Verbands der Region Stuttgart liegt darin, die Region Mittlerer Necker, also den Stadtkreis Stuttgart und die Landkreise Göppingen, Esslingen, Rems- Murr, Ludwigsburg, Böblingen als Lebens-, Umwelt-, und Wirtschaftsraum zu entwickeln. Mit ca. 2,6 Millionen Einwohnern ist die Region der größte Ballungsraum Baden-Württembergs. Als direkt gewähltem Parlament obliegt der Regionalversammlung die hoheitliche Aufgabe der Regionalplanung und der Landschaftsrahmenplanung. Zudem entwickelt die Regionalversammlung den Landschaftspark der Region, den Regionalverkehrsplan, den regional bedeutsamen öffentlichen Schienenpersonennahverkehr, die Abfallentsorgung, sowie die Wirtschaftsförderung und das Tourismusmarketing. Gleichzeitig ist die Regionalversammlung auch Arena der Auseinandersetzung um umstrittene Projekte wie Stuttgart 21, die Neue Messe und dem Flughafen auf den Fildern. Die Region koordiniert also wichtige Aufgabenfelder, um den Lebensraum von Millionen Menschen zukunftsweisend auszurichten. Der größte Teil der Haushaltsmittel des Verbands der Region Stuttgart fließt dabei in die Finanzierung des VVS und damit des S-Bahnbetriebs. 

Die Frage von Wohn- und Gewerberaum, der ökologischen Nachhaltigkeit, sowie der Mobilität sind in der Region die zentralen Felder der politischen Auseinandersetzung.

DIE LINKE konnte bei der Wahl der Regionalversammlung 2009 mit 3,2 % erstmals mit 3 Regionalräten in das 91-köpfige Parlament einziehen. 

Dort werden wir entsprechend dem Leitmotiv "Regionalpolitik von unten. 

Sozial, solidarisch und ökologisch!" Politik für die Menschen und eine nachhaltig-ökologische Raumentwicklung voranbringen.

Als Grundlage dient dabei unser Wahlprogramm von 2009.

Regionalwahlprogramm [pdf]
regionalrat
Christoph Ozasek, Sozialwissenschaftler, Sprecher

Stuttgart ist Stadt der Vielfalt und Potentiale, jedoch geprägt durch gewachsene Problemlagen. Die tiefe soziale Spaltung zwischen Arm und Reich ist offensichtlich und von Chancengleichheit, insbesondere bildungsferner oder migrantischer Milieus kann keine Rede sein. Heruntergekommenen Quartieren, dem alltäglichen Verkehrschaos und Lärm, sowie der drängenden Wohnungsnot stehen teure Luxus- und Prestigeprojekte wie S21 gegenüber, deren Nutzen sich lediglich für die Wohlhabenden entfalten. Mein Ziel ist es, Kommunalpolitik an den Bedürfnissen und Rechten der Schwächsten und Kleinsten auszurichten und Stuttgart als Lebensraum für, und mit allen hier lebenden Menschen zu entwickeln.

 

ozasek@region-stuttgart.org

regionalrat
Wolfgang Hoepfner, Stadtbahnfahrer, Schwerbehindertenvertreter

Jahrgang 1961, verheiratet, wohnhaft in Stgt.-Kaltental. Stadtbahnfahrer bei der SSB, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertreter. Mitglied bei ver.di, VCD, DFG-VK, stadtmobil.
Die Region braucht nicht mehr Straßen, sondern intelligentere Verkehrskonzepte. Ein attraktiver Nahverkehr zu bezahlbaren Preisen nicht nur in der Metropole Stuttgart, sondern in der gesamten Region, flächendeckend ergänzt durch Angebote wie z. B. Car-Sharing und Fahrradverleih. Dafür steht DIE LINKE und stehe ich persönlich.

 

hoepfner@region-stuttgart.org

  regionalrat
Friedhelm Hoffmann, DV-Kaufmann

 

 

hoffmann@region-stuttgart.org

 

 

Pressemitteilungen

  06.08.2009 Pressemitteilung
DIE LINKE: VVS-Vollintegration des Landkreises Göppingen sinnvoll und notwendig

Anlässlich der Machbarkeitsstudie zur Einführung eines S-Bahnverkehrs im Landkreis Göppingen am 23. Juli erklärt DIE LINKE in der Regionalversammlung des Verbands der Region Stuttgart:
Die technische Machbarkeit und das Fahrgastpotential ist laut Aussagen von Vertretern der Agenturen „Mailänder Consult“ und „rmcon“ vollumfänglich gegeben. Eine attraktive SBahn- Verbindung nach Geislingen im 30-Minuten-Takt, sollte nach Meinung der LINKEN so schnell wie möglich realisiert werden, bestenfalls noch vor der Realisierung der Schnellbahntrasse Wendlingen-Ulm. Da diese voraussichtlich erst 2019/2020 nutzbar sein wird, sollte als erster Schritt die tarifliche Integration des Landkreises erfolgen, um die
unmissverständliche Absicht zur Vollintegration gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern auszudrücken. DIE LINKE wird sich nach Abwägungen der Kosten und des Nutzens im Verkehrsausschuss der Regionalversammlung nach der Konstituierung zu einer technisch
machbaren, vorläufigen Verlängerung der S1 von Plochingen bis Süßen/Geislingen positionieren, oder gegebenenfalls unter dem Mantel der Tarifintegration des Landkreises für eine bessere Taktung der bestehenden RegionalBahn eintreten. Ziel der LINKEN ist die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs, als nachhaltige und Ressourcen
schonende Mobilitätsform in der Region, sowie die Steigerung der Attraktivität des VVS durch Preissenkungen, eine verbesserte Tarifübersicht und umfassende räumliche Erschließung.


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