Ortsverband Bad Cannstatt DIE LINKE. stuttgart
Kontakt per e-mail: ursel beck
Die Zeit nutzen
Bei den Landtagswahlen am letzten Wochenende hat die CDU ihre verdiente Wählereabsage bekommen und auch die SPD wurde weiter geschwächt. Die Wähler haben die großen Parteien, die das Sagen haben, abgestraft.
DIe LINKE hat im Saarland mit 21,3 % einen grandiosen Wahlsieg eingefahren und in Thüringen leicht zugewonnen. Auch wenn jetzt Politiker der etablierten Parteien behaupten, die Wahlen am letzten Sonntag seien keine Testwahlen für die Bundestagswahlen, zeigen sie einen Trend an. Wir gehen davon aus, dass DIE LINKE durch die Landtagswahlen Aufwind bekommt und wir auf der Straße auf mehr Interesse und Resonanz stoßen.
Deshalb ist es wichtig,die Zeit zu nutzen, mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch zu kommen, sie zur Stimmabgabe für die Linke zu bewegen und sie zu aktivieren mit uns für ihre Interessen und ihre Zukunft zu kämpfen.
Wir rufen auf zur Beteiligung an unseren Aktivitäten in den nächsten Wochen.
An den Samstagen, 12. 9., 19.9., 26.9. gibt es wieder ab 10.00 Uhr Infostände am Erbsenbrünnele in der Marktstraße.
Weitere Termine des Ortsverbandes:
Historische Stadtführung
DIE LINKE Cannstatt, DIDF und die Kneipe „Palette“ laden zu einer historischen Stadtführung mit dem Historiker Olaf Schulze über die Revolution 1848 und die Geschichte der Arbeiterbewegung in Cannstatt ein.
Samstag, den 19. September um 16.00 Uhr Treffpunkt in den Räumen von DIDF, Helfergasse 5 (hinter der Stadtkirche).
Einladung zum Sonntagsfrühstück in der Nachbar
Der Ortsverband Cannstatt der Partei DIE LINKE lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner zu einem Frühstück in die „Nachbar“ (Römerkastell 73) ein. Für Gespräche sind unter anderen unsere BundestagskandidatInnen Marta Aparicio und Ulrich Maurer sowie unser Bezirksbeirat Ali Murat Gül anwesend.
Sonntag, den 20. September von 10.00 bis 13.00 Uhr.
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Bundestageswahlkampf
Während die Politiker der etablierten Parteien mit heuchlerischen Versprechungen Bundestagswahlkampf betreiben, zeigen Schuster und Föll wo es spätestens nach der Bundestagswahl überall lang geht. Es wird auf Teufel komm raus bei uns gekürzt. Mit einer Haushaltssperre sollen bei der Stadt Stuttgart in diesem Jahr 25 Mio. eingespart werden. Frei werdende Stellen sollen z.B. ein halbes Jahr lang nicht besetzt werden, dabei wurden seit Beginn der Haushaltssanierung Anfang der 90er Jahre bereits 3.000 Stellen bei der Stadt gestrichen und viele städtische Ämter, Betriebe und Einrichtungen sind personell völlig unterbesetzt. Im nächsten Jahr sollen bereits 75 Mio. Euro aus uns rausgepresst werden. Stellenabbau bei den Pflege- und Altenheimen, bei der Müllabfuhr, die Erhöhung von Elternbeiträgen für die Kitas, bei den Frei- und Hallenbädern, weniger Geld für Sportvereine, noch größere Gruppen in den Kitas, die Schließung von Jugendhäusern, noch weniger Pflege von Grün- und Parkanlagen.....Alles was für die Mehrheit der Bevölkerung wichtig ist, steht unter Beschuss. VVS und SSB haben bereits beschlossen, die ohnehin völlig überteuerten Fahrpreise weiter zu erhöhen. Den Mietern der SWSG drohen Mieterhöhungen. Details zu diesen Preiserhöhungen werden wir im Herbst erfahren.
Nicht in Frage gestellt wird die Verschleuderung von 1 Milliarde städtischer Mittel für das Wahnsinnsprojekt S 21, denn hier werden die Profitinteressen einer kleinern Minderheit bedient.
Damit die Haushaltssperre wirksam wird, muss sie von der Mehrheit des Gemeinderats genehmigt werden. Es muss soviel Druck aufgebaut werden, dass diese Mehrheit nicht zustande kommt. ver.di hat bereits angekündigt den Widerstand der Beschäftigten zu organisieren. Vor den Sommerferien hat sich das Bündnis "Wir zahlen nicht für Eure Krise" gebildet. Mit dabei ist auch DIE LINKE. Es wurde bereits verabredet, vor der Gemeinderatssitzung am 17.9.09 eine Protestaktion zu organisieren.
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Stuttgart 21 ist abgewählt
Die Verbauung der Cannstatter Frischluftschneise hat keine Mehrheit mehr
Die Linke hat in Cannstatt 5,9% und einen Bezirksbeirat
Wir bedanken uns bei allen WählerInnen für die Unterstützung. Bei unserem nächsten Treffen wollen wir mit unseren WählerInnen und allen Interessierten über die Konsequenzen aus den neuen Mehrheitsverhältnissen in Gemeinde- und Bezirksbeirat diskutieren.
Wir stellen unseren Bezirksbeirat, Ali Murat Gül und seinen Stellvertreter, Siggi Deuschle vor. Alle BesucherInnen der Veranstaltung haben die Gelegenheit ihre Erwartungen an unsere künftige Arbeit im Gemeinde- und Bezirksbeirat vorzubringen und mit uns zu diskutieren. Wir sind für jede Anregung dankbar.
Termin: Dienstag, den 07.07.2009 um 19.00 Uhr
In den Räumen des Freundschafts- und Solidaritätsverein, Helfergasse 5, Bad-Cannstatt
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Ortsverband der Linken Cannstatt aktiv im Bildungsstreik
Der Orstverband der Linken Cannstatt gehörte zu den Mitaufrufern des Bildungsstreiks und mobilisierte im Stadtteil u.a. mit der Überplakatierung von Wahlplakaten.
Vorstandsmitglied des OV´s Ursel Beck gehörte zu den Mitinitiatoren des Elternaufrufs des Bildungsstreiks.
http://bs.risiko09.de/eltern-unterstutzen-bildungsstreik/
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Ortsverband Bad Cannstatt im Stadtteil präsent
Seit 2005 sind wir im Stadtteil politisch präsent - erst als WASG, jetzt als DIE LINKE.
Wir haben die Streiks der Lokführer, im Einzelhandel und im öffentlichen Dienst unterstützt. Wir waren von Anfang an aktiver Teil des Widerstands gegen Stuttgart 21, haben dazu in den letzten zwei Jahren Veranstaltungen organisiert und die Cannstatter Bevölkerung zu den stadtweiten Protesten, wie z.B. die Bahnhofumzingelung, mobilisiert.
Der Ortsverband DIE LINKE gehört mit zu den Erstunterzeichnern für den bundesweiten Schülerstreik im November 2008. Wir haben eine Rolle dabei gespielt, die Schülerinnen und Schüler an Cannstatter Schulen über den Streik zu informieren und sie zur Teilnahme am Streik zu ermutigen. „Geld für Bildung statt für Waffen – Bundeswehr raus aus Afghanistan“ war der Titel einer Veranstaltung, zu der wir in der Zeit der Mobilisierung für den Schülerstreik und für die Demo gegen die Aufstockung der Bundeswehr-Truppen in Afghanistan eingeladen haben.
Über die Rentenlüge und die Auswirkungen der letzten Rentenreformen informierten und diskutierten wir bei einer Veranstaltung im November 2008.
Im Cannstatter Krankenhaus herrscht wie in fast allen anderen Krankenhäusern gravierender Personalmangel und Pflegenotstand. Das wissen wir seit einer Veranstaltung mit Beschäftigten des Klinikums. Wir unterstützen die Bürgerinitiative „Frischluft für Cannstatt“ und die Bürgerinitiative auf dem Hallschlag. Wir haben selbst Unterschriften gesammelt gegen die Bebauung der Rommelshauser Straße und an die BI weitergeleitet.
Die Bürgerinitiative im Hallschlag haben wir im Januar bei einer Veranstaltung zur Verteidigung von Mieter- und Bürgerrechten unterstützt. An dieser Veranstaltung nahmen um die sechzig Leute teil. Es wurde deutlich, dass die Mieter von der SWSG übergangen werden und die Stadt eine Politik der Ausgrenzung betreibt. Bürgerinitiative und wir als Partei sind gefragt, die Nöte und Interessen der Menschen aufzugreifen und sie gegenüber SWSG und Stadt zu vertreten. Um für unsere Veranstaltungen und Aktivitäten zu mobilisieren und um ins Gespräch mit der Bevölkerung zu kommen, machen wir mindestens an einem Samstag im Monat vor dem Erbsenbrünnele in der Marktstraße einen Infostand.
Bei der Jahreshauptversammlung am 20.1.09 haben wir einen neuen acht-köpfigen Vorstand gewählt. Im gehören an: Ursel Beck, Helmut Brandt, Siegfried Deuschle, Ali Murat Gül, Angelika Kleemann, Wolfram Klein, Christoph Ozazek, Harald Schellinger.
„Wir bezahlen nicht für Eure Krise“ heißt das Motto des Bündnisses, das für die Großdemonstrationen am 28. März nach Frankfurt und Berlin mobilisiert und an dem DIE LINKE beteiligt ist. Bei einer Veranstaltung am 17.2. werden wir unser Sofortprogramm gegen die Krise vorstellen und diskutieren. Wir wollen die Cannstatter Bevölkerung dafür gewinnen mit uns an dieser Demo teilzunehmen und aktiv zu werden im Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten. Dies werden wir mit unserem Kommunalwahlkampf verbinden. Personell haben wir dafür gute Voraussetzungen. Auf der Kandidatenliste der LINKEN Stuttgart stehen zehn Mitglieder aus unserem Ortsverband, darunter unser Vorstandsmitglied Ali Murat Gül auf dem aussichtsreichen vierten Platz.
Ursel Beck